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19.12.2020: Nokia N-Gage-Prototyp „PROTO F 4.0“ [UPDATE]

Nokia N-Gage-Prototyp „PROTO F 4.0“ [UPDATE]Nokia N-Gage-Prototyp „PROTO F 4.0“ [UPDATE]Nokia N-Gage-Prototyp „PROTO F 4.0“ [UPDATE]Nokia N-Gage-Prototyp „PROTO F 4.0“ [UPDATE]Nokia N-Gage-Prototyp „PROTO F 4.0“ [UPDATE]

Da ich aktuell ohnehin meine komplette N-Gage-Sammlung "ausgrabe" und vorzeigbar in einer Vitrine aufbaue, dachte ich, ich stelle einmal kurz einen meiner Prototypen vor. Konkret ein "PROTO F 4.0", der Ende Januar 2003 hergestellt wurde. Da das N-Gage letztendlich nur ein S60-Smartphone war, sind selbst die frühen Prototypen schon recht nahe am finalen Gerät - so auch dieser. Dennoch gibt es ein paar Unterschiede.

Was sofort auffällt, ist das sehr flache D-Pad. Es ist deutlich weniger schwammig als das später im finalen Design verwendete, schließt jedoch zu dicht am Gehäuse ab, um wirklich komfortabel zu sein. Die Taste "0" hat noch kein "i"-Symbol und alle Tasten haben rundere Kanten. Auch das Klarlack-Finish fehlt hier noch, was mir persönlich besser gefällt. Das Gehäuse ist bereits soweit identisch, dass die finalen Snap-on-Cover passen.

Technisch hingegen sind die Unterschiede wenig spektakulär. Statt 16 MB RAM hat der Prototyp nur 8 MB und läuft mit Software-Version "ENOS 1.95". Aufgrund der RAM-Beschränkung sind die meisten N-Gage-Spiele nicht lauffähig. Dafür laufen Alpha- und Beta-Versionen der Launch-Titel, die teils auf Retail-Geräten nicht abgespielt werden können.

Schlagworte: N-Gage, Nokia, Raritäten

24.08.2020: Spende

Spende

Heute ist eine kleine Spende von Rainer B. aus Rodenberg eingetroffen:

  • Microsoft InPort-Maus
  • Microsoft InPort-Adapter für PC/XT
  • Borland dBase 1.5 auf 5,25"-Disketten, noch verschweißt

Vielen Dank für diese tollen Sachen!

Schlagworte: Allgemein, PC

03.03.2020: Ein paar C64-Mythen...

Aus aktuellem Anlass möchte ich mit ein paar Mythen aufräumen, die mir im Bereich "C64" immer wieder begegnen:

  1. Das "C" in C64C und 1541C steht für "cost reduced" (kostenreduziert)

    Oft gelesen und verbreitet, dennoch ist es falsch. Das "C" steht für "cream", der Farbe des Redesigns. "cost reduced" hingegen wird mit "CR" abgekürzt, woran sich auch Commodore gehalten hat (siehe z.B. beim C128D-CR).

  2. Alle beigen 1541 sind 1541C

    Diese Ansicht geistert schon ewig durch's Netz und alle Versuche von C64-Kennern, diesen Irrtum auszumerzen, sind bisher gescheitert. Die von Commodore 1986 auf den Markt gebrachte 1541C hat eine Mechanik mit Track 0-Sensor und eine nochmal kleinere, fast quadratische Platine. Eine solche (echte) 1541C kann man von außen sehr leicht am Abschirmblech um die seriellen Ports erkennen. Da die 1541C durch das für den Track 0-Sensor zusätzlich belegte Signal nicht mehr mit Hardware-Speedern kompatibel war, die mit paralleler Übertragung arbeiten, und auch sonst kein großer Wurf war, ging Commodore schnell dazu über, wieder die normale 1541 zu bauen - ohne Track 0-Sensor und mit alter Platine. Das beige Gehäuse der 1541C blieb jedoch (wohl aus Kostengründen), was bis heute dazu führt, dass alle beigen 1541 als 1541C bezeichnet werden. Diese 1541 in meiner Sammlung ist auch keine 1541C.

  3. Im C64C kam das neue, kurze Board ASSY 250469 zum Einsatz

    Zugegeben, keine Quelle behauptet, es wäre darin nur ASSY 250469 verbaut worden, oft wird aber dieser Eindruck erweckt. Tatsächlich findet man im C64C bis 1987 hauptsächlich die alte ASSY 250407 - hier hatte Commodore wohl noch sehr große Lagerbestände, die nach Ablauf der Garantiezeiten verbaut wurden. Auch ASSY 250425 findet man häufig. Das heißt natürlich auch, dass C64C = neuer SID ein Märchen ist. In Foren liest man gerne, dass Musik auf dem C64C wegen des neuen SIDs anders klingt, ohne dabei zu beachten, dass unzählige C64C den neuen SID gar nicht drin haben...

Schlagworte: Allgemein, Commodore

20.10.2019: Update

Mehr als ein Jahr ohne Updates der Website, aber ich lebe und sammle noch. ;)

Auch wenn der Stand der Website schon lange nicht mehr dem Umfang meiner Sammlung entspricht und komplett überarbeitet werden müsste, habe ich nun meine 8-bit Atari-Sachen unter "Sammlung" eingestellt und eine Galerie dafür angelegt. Auch einige andere Listen wurden auf den neusten Stand gebracht - vieles fehlt jedoch noch komplett. Irgendwann kommt das auch noch alles rein, versprochen!

Schlagworte: Allgemein

07.08.2018: Noch ein 486er

Noch ein 486erNoch ein 486erNoch ein 486erNoch ein 486er

Ein weiterer 486er hat meine Werkstatt verlassen. Bei diesem war das Ziel, einen möglichst leistungsfähigen 486er zu bauen. Folgende Hardware wurde verwendet:

  • Mainboard: PC Chips M919 V3.4B/F mit 256 KB L2-Cache
  • CPU: AMD 5x86 X5-133, 16 KB L1-Cache (Write Back)
  • 32 MB RAM (Fast Page, 60ns)
  • ESS 1868F Soundkarte mit Dreamblaster S2
  • Intel Ethernet-Karte mit BNC und RJ45
  • Adaptec AHA-1505 SCSI-Controller für ext. Geräte
  • Matrox Mystique, 4 MB
  • 3dfx Voodoo Graphics, 4 MB
  • AOpen 24x10x40x CD-RW-Laufwerk, IDE
  • 3.5" HD-Diskettenlaufwerk
  • Externer CF-Adapter am primären IDE-Kanal (keine interne Festplatte)
  • Externer Schalter für FSB 33 ↔ 40 MHz (entsprechend 133 ↔ 160 MHz CPU)

Als Betriebssystem kommt auch hier Windows 95C (ohne IE4) zum Einsatz, installiert auf einer 8 GB-Karte. Zum Datentransfer kann die Karte einfach hinten herausgezogen werden. Die Geschwindigkeit des Systems entspricht einem Pentium 75 (bei 133 MHz) bzw. einem Pentium 90 (bei 160 MHz). Die Quake-Timedemo kommt bei Vollbild mit Statusleiste auf 13,9 Bilder/Sekunde.

Schlagworte: DOS, PC

 
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